Kündigungsfristrechner 2025

Gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB berechnen und den frühestmöglichen letzten Arbeitstag ermitteln.

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Datum des Arbeitsbeginns laut Vertrag.
Wann wird die Kündigung übergeben / eingereicht?
Bei Arbeitgeberkündigung gelten verlängerte Fristen je nach Betriebszugehörigkeit.
In der Probezeit (max. 6 Monate) gilt eine verkürzte Frist von 2 Wochen.
Frühestmögliches Arbeitsende
Betriebszugehörigkeit
Gesetzliche Frist
Kündigung eingegangen
Frühestes Vertragsende
⚠️ Prüfen Sie immer Ihren Arbeitsvertrag und ggf. den Tarifvertrag auf abweichende (längere) Kündigungsfristen. Diese Berechnung basiert auf den gesetzlichen Mindestfristen nach § 622 BGB und ist keine Rechtsberatung.
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Gesetzliche Kündigungsfristen nach § 622 BGB

Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) regelt in § 622 die Mindestkündigungsfristen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber:

Grundfrist (für Arbeitnehmer und Arbeitgeber)

4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats – unabhängig von der Betriebszugehörigkeit.

Verlängerte Fristen für den Arbeitgeber

Bei längerer Betriebszugehörigkeit verlängern sich die Fristen für den Arbeitgeber – jeweils zum Monatsende:

Betriebszugehörigkeit Kündigungsfrist
bis 2 Jahre4 Wochen zum 15. oder Monatsende
ab 2 Jahre1 Monat zum Monatsende
ab 5 Jahre2 Monate zum Monatsende
ab 8 Jahre3 Monate zum Monatsende
ab 10 Jahre4 Monate zum Monatsende
ab 12 Jahre5 Monate zum Monatsende
ab 15 Jahre6 Monate zum Monatsende
ab 20 Jahre7 Monate zum Monatsende

Probezeit

Während einer vereinbarten Probezeit (maximal 6 Monate) kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 2 Wochen jederzeit – also nicht nur zum 15. oder Monatsende – gekündigt werden.

Außerordentliche Kündigung (fristlose Kündigung)

Bei einem wichtigen Grund (z. B. schwere Pflichtverletzung, Diebstahl) kann das Arbeitsverhältnis fristlos beendet werden. Die Kündigung muss innerhalb von 2 Wochen nach Bekanntwerden des Grundes ausgesprochen werden (§ 626 Abs. 2 BGB).

Häufige Fragen zur Kündigungsfrist

Wann beginnt die Kündigungsfrist zu laufen?
Die Frist beginnt mit dem Zugang der Kündigung beim Empfänger. Eine Kündigung geht zu, wenn sie so in den Machtbereich des Empfängers gelangt ist, dass er sie unter normalen Umständen lesen kann (z. B. Brief im Briefkasten am Abend → Zugang erst am nächsten Werktag).
Kann mein Arbeitgeber eine längere Frist im Vertrag vereinbaren?
Ja. Vertragliche Verlängerungen sind zulässig, solange die für den Arbeitnehmer vereinbarte Frist nicht länger ist als die für den Arbeitgeber geltende Frist (§ 622 Abs. 6 BGB). Verkürzungen unterhalb der gesetzlichen Mindestfristen sind nur per Tarifvertrag möglich.
Zählen Zeiten aus der Probezeit für die Betriebszugehörigkeit?
Ja. Die Probezeit ist Teil der Betriebszugehörigkeit und fließt in die Berechnung der verlängerten Kündigungsfristen ein.
Was gilt bei befristeten Verträgen?
Befristete Verträge enden mit Ablauf der Befristung – eine Kündigung ist grundsätzlich nicht möglich, es sei denn, der Vertrag enthält eine Kündigungsklausel. In diesem Fall gelten die gesetzlichen Fristen.

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